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Sprichwörter im Deutschunterricht

Іванова А. М., ЗОШ № 12, м. Бердичів, Житомирська обл.


I. Sprichwörter und ihre Erklärung

1 Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke
Mit Ausdauer und Fleiß kommt man ans Ziel.
 
2 Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach
Man sollte sich mit dem begnügen, was man bereits hat oder sicher bekommen kann. Die Taube ist zwar größer und schöner als der Spatz, sie sitzt aber auf dem Dach und ist schwer zu fangen. Läßt man den Spatz fliegen, weil man die Taube jagen will, kann es leicht passieren, dass man am Ende gar nichts mehr hat.
 
3 Sein Geld mit beiden Händen zum Fenster hinauswerfen
Sehr verschwenderisch sein; viel Geld für unsinnige Dinge ausgeben.
Beispiel: Herr und Frau Neureich geben ständig Partys: das Buffet biegt sich und der Sekt fließt in Strömen. Die Nachbarn beobachten dies und tuscheln: “Die werfen doch ihr Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus”.
 
4 Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln
Unverdienterweise haben genau diejenigen das meiste Glück und den größten Erfolg, denen es eigentlich an allen Voraussetzungen dafür mangelt.
 
5 Wer zuletzt lacht, lacht am besten
Letztendlich kommt es allein auf den Erfolg und die damit verbundene Überlegenheit an. Die Schadenfreude, die jemand empfindet, wenn einen Spötter selbst ein noch größeres ißgeschick trifft, und der Triumph, den man besonders dann genießt, wenn man kurz zuvor noch in einer recht aussichtslosen Lage war, kennzeichnen dieses Sprichwort gleichermaßen.
 
6 Kommt Zeit, kommt Rat
Wenn man die Lösung für ein großes Problem nicht sofort findet, soll man nicht verzweifeln; eine Lösung wird sich schon finden sie kommt nach gewisser Zeit sogar fast von selbst. Probleme, denen im ersten Augenblick eine große Tragweite zugesprochen wird und die unlösbar erscheinen, verlieren im Laufe der Zeit an Wichtigkeit und ein Weg ist schnell gefunden.
 
7 Die Flinte ins Korn werfen
Ein Vorhaben aufgeben, verzagen; wie ein Soldat, der im aussichtslos gewordenen Kampf die Waffe wegwirft und flieht (= Herkunft des Sprichwortes).
Heute meint es vorschnell aufgeben, ohne ausreichenden Grund verzagen.
Beispiel: Der kleine Udo soll ein längeres Weihnachtsgedicht auswendig lernen; nach ein paar Minuten kommt er schon wieder zur Mutter gelaufen und stöhnt: “Das schaff ich nie, das ist viel zu schwierig für mich”. Die Mutter schaut ihn vorwurfsvoll an und sagt: “So schnell darf man die Flinte aber nicht ins Korn werfen.”
 
8 Probieren geht über Studieren
Es ist oftmals besser, etwas einfach auszuprobieren, als sich nur theoretisch mit einem Thema zu befassen.
Beispiel: Der Wasserhahn tropft und die Mutter fragt ihre Söhne, wer denn das mal eben reparieren könne. “Das mache ich”, sagt der ältere, “ich sehe nur schnell noch im Heimwerkerbuch und im Wie funktioniert was? nach. So werden wir der Sache schon auf den Grund kommen”. “Probieren geht über Studieren”, sagt der jüngere und hat die Zange schon in der Hand.
 
9 Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen
Zwei Probleme auf einmal lösen; einen doppelten Zweck auf einmal, d. h. ohne doppelten Aufwand erreichen.
Beispiel: “Meine letzte Aufgabe habe ich in Biologie und Chemie abgeben können. Das hat zwar eine Menge Arbeit gemacht, doch habe ich so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.”
 
10 Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Man sagt auch “nicht weit vom Baum”. Jemand ist in seinen (negativen) Anlagen oder seinem Verhalten den Eltern sehr ähnlich.
 
11 Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte
Aus dem Konflikt zwischen zwei Menschen kann häufig eine dritte Person den Nutzen ziehen.
Beispiel: Der Bruder und die Schwester streiten sich um eine Tüte Gummibärchen. Als sie sich miteinander ringend am Boden wälzen, macht sich ein kleiner Junge unbemerkt über die Süßigkeiten her.
 
12 Der Ton macht die Musik
Es kommt manchmal gar nicht so sehr darauf an, was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird, d.h., die Art und Weise (der Ton) ist mindestens genauso wichtig wie der Inhalt. 
Beispiel: Der Meister zum Gesellen: “Was Sie hier gemacht haben, ist doch schon wieder totaler Mist. Sie sind einfach völlig unfähig.” Er kann aber auch sagen: “Im Grunde finde ich das alles recht gut. Es gibt da nur einige Punkte, die ich ein bißchen anders machen würde. Bestimmt finden wir eine Lösung, die uns beiden zusagt”.
 
13 Lügen haben kurze Beine
Mit Lügen erreicht man nur kurzfristig etwas, denn häufig kommt die Wahrheit schnell heraus. Die kurzen Beine sollen versinnbildlichen, dass die Wahrheit die Lüge (mit den kurzen Beinen) schnell einholt.
 
14 Die Katze im Sack kaufen
Etwas kaufen, ohne sich vorher von dessen Qualität oder Zweckmäßigkeit überzeugt zu haben bzw. die Gelegenheit zu haben, sich selbst zu überzeugen.
 
15 Auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn
Auch dem Unbegabtesten, Unfähigsten, Ungeschicktesten oder Glücklosesten gelingt einmal etwas.
Beispiel: Hans ist schon immer ein schlechter Schüler gewesen, das Sorgenkind seiner Eltern und Lehrer, sitzengeblieben ist er auch schon einmal. Beim Malwettbewerb der Schule, man hatte ihn noch dafür ausgelacht, dass er überhaupt mitmachen wollte, gewinnt er den ersten Preis. Ein Mitschüler, der für sich selbst mit dem ersten Preis gerechnet hatte, sagt verächtlich: “Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.”
 
16 Wer Sorgen hat, hat auch Likör
Menschen mit vielen Problemen neigen zu hohem Alkoholkonsum, werden zu Problemtrinkern, die ihre Sorgen im Alkohol ertränken wollen.
 
17 Hunde, die bellen, beißen nicht
Wer sich besonders kämpferisch, lautstark und gefährlich gibt, macht seine Drohungen wahrscheinlich nicht wahr. Das Brüllen geschieht oft nur aus Schwäche und um eigene Wehrlosigkeit zu überspielen.
 
18 Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
Bekommt man etwas geschenkt, sollte man es annehmen und sich darüber freuen, statt es sehr kritisch zu prüfen. (Pferden schaut man deswegen ins Maul, weil das Gebiß eines Pferdes Aufschluß über Alter, Gesundheitszustand und damit über seinen Wert geben kann).
 
19 Mit Speck fängt man Mäuse
Mit einem verlockenden Angebot kann man jemanden dazu bewegen, etwas zu tun, was derjenige sonst nicht tun würde. Ganz allgemein tun Menschen und Tiere ihre Pflicht lieber, wenn sie dafür belohnt oder gelobt werden.
 
20 In der Not frißt der Teufel Fliegen
Not und Mangel machen bescheiden; wer nichts mehr hat, begnügt sich mit wenig, mit Dingen, die er sonst verschmäht.
Beispiel: Ein Geschäftsmann hat eine Panne — sein Auto springt nicht mehr und ein Taxi ist weit und breit nicht zu bekommen. Da er unbedingt pünktlich zu einer Besprechung in der Stadt sein muss, leiht er sich ein altes Fahrrad von einem Bauern. Von Geschäftsfreunden gefragt, warum er denn auf so einem unbequemen Verkehrsmittel unterwegs sei, antwortet er schulterzuckend: “In der Not frißt der Teufel Fliegen.”
 
 
Spielerische Lernformen mit Sprichwörtern
1. Partnersuche (Sprichwort zerschneiden, Sprichwort und Illustration zuordnen).
2. Flüsterpost (Sprichwort leise weitersagen).
3. Sprichwort pantomimisch gestalten.
4. Sprechkette (ein Schüler nennt die Hälfte eines Sprichwortes, der nächste die andere Hälfte usw.)
5. Lückentext mit Sprichwörtern.
6. P aarwörter aus Sprichwörtern nennen — Schüler finden das gesamte Sprichwort. z. B.Geld — Fenster; Fliegen — Klappe; Speck — Mäuse
7. Stichwort eines Sprichwortes (Sinnwort) auf einen Zettel schreiben; Zettel einsammeln; Zettel neu verteilen; das Sprichwort dazu aufschreiben und nennen.
8. Bedeutung von Sprichwörtern erklären.
9. Sprichwörter der Muttersprache und Fremdsprache vergleichen.
10. Sprichwortsalat (zwei Sprichwörter, die in falscher Folge geschrieben wurden, trennen und richtig zusammenfügen.)
11. Bilder aus Zeitungen/Zeitschriften nutzen, die geeignet sind, mit einem Sprichwort (oder einer Redewendung) als Überschrift/ Erklärung bezeichnet zu werden.
 
Literatur
1. N ilüfer Boysan-Dietrich “Übung Sprichwörter”. Cross-Culture, München, 1998
2. H einz- Helmut Lüger “Routinen und Ritualen in der Alltagskommunikation”. Langenscheidt
3. T etzner F. “Deutsches Sprichwörterbuch”. Leipzig
5. Байєр Х, Байєр А. «Німецькі прислів'я і приказки». Збірник-М: 1989
 

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